Gestern wurde unsere Beethovenhalle mit einer langen BeethovenNacht des Beethoven Orchesters wieder feierlich eröffnet – welch eine Freude für unseren Verein! Viele Vereinsmitglieder hatten die Gelegenheit wahrgenommen und Karten für das Eröffnungskonzert über uns bestellt. Wir sind der Stadt Bonn sehr dankbar, dass sie uns die Möglichkeit gegeben hatte, 100 Karten zu einem ermäßigten Preis zu kaufen. Die Besucher waren von der festlich angestrahlten Halle, dem lichtdurchfluteten Großen Saal, der hervorragenden Akustik und dem Abend mehr als begeistert. Sehr vereinzelt gab es Stimmen, die sich weiterhin negativ zur Beethovenhalle äußerten. Aber die können wir bei der so positiven Resonanz zum Abschluss der Sanierung ignorieren.

Generalmusikdirektor Dirk Kaftan, Oberbürgermeister Guido Déus und Ministerin Ina Brandes im Gespräch mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender (v. r.). © Sascha Engst/Bundesstadt Bonn
Besonders freut uns, dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender zum Festakt gekommen sind. Der Bundespräsident hob hervor, dass die Beethovenhalle seit ihrer Eröffnung im Jahr 1959 „zum Wahrzeichen für die Stadt Bonn“ und zum „kulturellen Erbe unseres Landes“ geworden sei. „Ich freue mich sehr, dass wir heute dieses Wahrzeichen zu neuem Leben erwecken dürfen.“ Die Beethovenhalle sei dem größten Sohn der Stadt gewidmet. Sie sei aber auch „ein Ort der Demokratiegeschichte“. Und sie sei ein Ort, für den sich die Bürgerinnen und Bürger einsetzten – damals wie heute. „Genau dieser Geist einer vielfältigen Bürgergesellschaft spiegelt sich ja auch in der Bundesversammlung wider, die hier viermal getagt hat. In diesem Sinne ist die Beethovenhalle auch ein politischer Ort, sie gehört zum politischen Gedächtnis der Bundesrepublik“, sagte der Bundespräsident. Sie sei Teil unserer Demokratiegeschichte und unserer Identität.
Oberbürgermeister Guido Déus dankte seiner Vorgängerin Katja Dörner, die nach Schwierigkeiten auf der Baustelle vor drei Jahren den entscheidenden Schritt gewagt und dem Rat vorgeschlagen hatte, einen externen Projektsteuerer zur Sanierung der Beethovenhalle zu engagieren, sowie Steffen Göbel, der in der Folge ab 2022 die Projektleitung übernahm, seinem Team, dem Städtischen Gebäudemanagement Bonn mit dem Projektteam Beethovenhalle sowie Drees & Sommer als Projektsteuerer. „Mein weiterer großer Dank gilt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, dem Verein ProBeethovenhalle, dem Land Nordrhein-Westfalen und der Sparkasse KölnBonn für die finanzielle Unterstützung, ebenso wie dem Lions Club Bonn und der Volksbank Köln Bonn. „Ohne sie könnten wir heute Abend keine Wiedereröffnung feiern.“
Das Beethoven Orchester Bonn mit seinem Generalmusikdirektor Dirk Kaftan spielte Beethovens Ouvertüre zum Ballett „Die Geschöpfe des Prometheus“ C-Dur op. 43, das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58 mit dem Pianisten Fabian Müller als Solisten, „Everything, always“ von Sara Glojnarić sowie Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 2 c-Moll, die Auferstehungssinfonie.

„Mit großer Freude können wir ab jetzt die Beethovenhalle wieder zum Klingen und Schwingen bringen. Nach unserer Vision wird die Halle zum musikalischen ‚Wohnzimmer‘ der Stadt, lebendiges Zentrum von uns, unserer hier anwesenden Partner und aller möglicher Akteure der Bonner Szene. Die Beethovenhalle soll ein Fenster in die überregionale Musikwelt werden“, meinte Generalmusikdirektor Dirk Kaftan.
Freuen sich, dass sie die Beethovenhalle endlich nutzen können:
das Beethoven Orchester Bonn und ihr Generalmusikdirektor Dirk Kaftan
© Sascha Engst/Bundesstadt Bonn